Satzung

2te Satzung des Vereins für Tagespflege Norderstedt e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen "Tagespflege Norderstedt"

2. Der Verein hat seinen Sitz in Norderstedt und wird in das Vereinsregister beim Amtsgericht Norderstedt eingetragen.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 Zweck

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977 (§§ 51 ff AO) in der jeweils gültigen Fassung.

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Kinder- und Jugendhilfe.

Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch Bereitstellung und Vermittlung von Tagespflegepersonen für Kinder, sowie in der Beratung und Fortbildung von Tagspflegepersonen und Eltern.

2. Der Verein kann auch andere Aufgaben im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe bzw. der Familienhilfe übernehmen.

3. Der Verein ist politisch und konfessionell unabhängig.


§ 3 Selbstlosigkeit, Finanzierung

1. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

4. Der Verein strebt die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Trägern der Jugendhilfe, insbesondere dem Kreis Segeberg und der Stadt Norderstedt, sowie der Ev. Familien-Bildung Norderstedt und anderen Freien Trägern an.

5. Der Verein finanziert seine Aufgaben aus Zuschüssen der öffentlichen Hand, aus Kostenbeiträgen für Leistungen des Vereins, aus Mitgliedsbeiträgen und aus Spenden.


§ 4 Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt.

2. Über den schriftlichen Antrag auf Annahme entscheidet der Vorstand.

3. Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme.

4. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

5. Der Austritt eines Mitgliedes ist zum 31.12. jeden Jahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen.

6. Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für ein Jahr im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.

Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.

Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von sechs Wochen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.


§ 5 Mitgliedsbeiträge

1. Die Mitgliedsbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Sie sind zweimal jährlich jeweils zum 15.03. und zum 15.09. zu entrichten.

2. In Einzelfällen kann auf Beschluss des Vorstandes Nachlass oder Befreiung für einen bestimmen Zeitraum gewährt werden.


§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand
3. der besondere Vertreter


§ 7 Mitgliederversammlung

1. die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

2. Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere
I. die Wahl des Vorstandes und zweier Kassenprüfer
II. die Beschlussfassung über den Haushaltsplan, den Jahresbericht des Vorstandes und die Jahresabrechnung
III. die Beschlussfassung über Anträge zu Aufgaben des Vereins
IV. die Entlastung des Vorstandes
V. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen
VI. die Festlegung der Mitgliedsbeiträge
VII. Beteiligungen und Mitgliedschaften des Vereins
VIII. Genehmigungen von Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich
IX. An- und Verkauf, sowie Belastung von Grundbesitz
X. die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder in offener Abstimmung. Auf Antrag eines Mitgliedes wird geheim abgestimmt.

3. die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt.
4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es
a) der Vorstand beschließt oder
b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder beim Vorstand schriftlich beantragt hat.

5. Die Einberufung einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitliederversammlung erfolgt durch den Vorstand durch schriftliche Bekanntgabe gegenüber jedem Mitglied. Zwischen Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von 2 Wochen liegen. Die Einladung hat die vorgesehenen Tagesordnungspunkte anzugeben.

6. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert.


§ 8 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus
I. dem/der Vorsitzenden
II. dem/der stellvertretenden Vorsitzenden
III. dem/der Kassenwart/in
IV. dem/der Schriftführer/in
V. dem/der stellvertretenden Schriftführer/in

2. Vorstand im Sinne des §26 BGB sind: der/die Vorsitzende, der/die stellvertretende Vorsitzende und der/die Kassenwart/in. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Je zwei dieser Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

3. Die Vorstandmitglieder werden von der Mitgliederversammlung in getrennten Wahlgängen auf zwei Jahre gewählt. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die Vorstandsmitglieder bleiben solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

4. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins.

5. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Vorstandssitzungen werden vom/von der Vorsitzenden einberufen und geleitet. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mindesten drei seiner Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden in einfacher Mehrheit gefasst und protokolliert. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

6. Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung Ausschüsse bilden.

7. Zu den Sitzungen des Vorstandes und der Ausschüsse können auf Beschluss des Vorstandes sachkompetente Personen oder Institutionen beratend hinzugezogen werden.

8. Sitzungen des Vorstandes und der Ausschüsse sind vereinsöffentlich.


§ 9 Besonderer Vertreter

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins ehrenamtlich. Für bestimmte Sachgebiete, z.B. Aus- und Fortbildung, Betreuung und Vermittlung der Tagesmütter kann der Vorstand eine/n besondere/n Vertreter/in nach § 30 BGB bestellen. Es kann sich hierbei auch um hauptamtliche Mitarbeiter handeln.


§ 10 Kassenprüfer

1. Die Kassenprüfer überwachen die Kassengeschäfte des Vereins. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Mitgliederversammlung zu berichten.

2. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die kein anderes Amt im Verein ausüben dürfen. Bei jeder Wahl muss mindestens ein neuer Kassenprüfer gewählt werden.


§ 11 Änderung der Satzung

1. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung kann Satzungsänderungen beschließen, wenn diese in der Einladung zur Mitgliederversammlung als besonderer Punkt der Tagesordnung ausgewiesen sind.

2. Satzungsänderungen bedürfen der Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder bei der Mitgliederversammlung.


§ 12 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur im Rahmen einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Für die Auflösung des Vereins ist die Zustimmung von drei Viertel der anwesenden Mitglieder erforderlich.

2. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Kirchenkreis Niendorf, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke zu verwenden hat.


§ 13 Beisitzer

1. Der Vorstand wird in seiner Tätigkeit von den Beisitzern unterstützt und beraten. Darüber hinaus übernehmen sie konkrete Aufgaben und Tätigkeiten im Auftrage des Vorstands. Zu diesem Zweck lädt der Vorstand die Beisitzer in geeigneten Fällen zur Teilnahme an Vorstandssitzungen ein.

2. Die Beisitzer werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Eine beliebig häufige Wiederwahl ist zulässig. Die Beisitzer bleiben bis zu Neuwahlen im Amt.

3. Die Beisitzer gehören zum erweiterten Vorstand. Sind in diesem Kreise jedoch nicht stimmberechtigt.

4. Die Anzahl der Beisitzer kann bis zu 3 betragen.

Norderstedt, den 08.03.2012